Nur zwei Tiere wurden nicht verkauft
An der 50. Milchvieh-Auktion Ostschweiz in Frauenfeld sind bis auf zwei Tiere alle Kühe verkauft worden. Der Durchschnitterlös liegt bei 3480 Franken.
«Wohl fehlte zu Beginn der Auktion ein wenig der Zug bei den Käufern. Doch Auktionär Res Aebi konnte mit seinem Können und Einsatz dies schnell lösen», hält Norman Hild aus Bornhausen bilanzierend fest. Zusammen mit dem Team organisiert er als Auktionskommissionspräsident, unter dem Patronat von Swissherdbook Ost, diese nun seit 25 Jahren durchgeführte Milchvieh-Auktion im Kartoffellager Osterhalden in Frauenfeld. Insgesamt führten zur 50. Austragung vier Züchter aus den Kantonen St. Gallen und Thurgau sowie deren sechs aus dem Kanton Bern über 40 Tiere der roten, schwarzen und braunen Rasse auf.

Bezüglich der Qualität der aufgeführten Kühe spricht Hild rückblickend und in einer ersten Bilanz von einzelnen Tieren mit starken Euteranlagen. «Deshalb sind auch etliche Kühe von Roboterbetrieben ersteigert worden, wo ein starkes Euter mit einer guten Zitzenverteilung eine wichtige und zentrale Rolle spielt», führt Hild rückblickend aus. Das beste Angebot wurde für eine im Dezember 2019 geborene Holstein-Kuh mit 4200 Franken erzielt. Drei weitere Tiere wechselten für mehr als 4000 Franken den Besitzer und nur ein Tier erreichte knapp 3000 Franken. «Schlussendlich fanden nur zwei angebotenen Tiere keinen neuen Besitzer», sagte Hild.
