Dreikönigstreffen 2026 bei Necker Holz in Brunnadern
Die Necker Holz AG und die Innoholz AG luden am 6. Januar 2026 zum 9. Dreikönigstreffen ein. Die Gastgeber durften am jährlichen Treffen der Schweizer Holzindustrie rund 160 Gäste zu Fondue, Dreikönigskuchen sowie zum persönlichen Austausch begrüssen.

Das Dreikönigstreffen hat sich als wichtiger Netzwerkanlass entlang der Wald- und Holzkette der Region etabliert. Die gemeinsame Einladung durch Necker Holz AG und Innoholz AG unterstreicht dabei die enge und bewährte Partnerschaft zwischen Verarbeitung und Weiterveredelung von regionalem Holz. Bereits vor Weihnachten wurden sämtliche Vorbereitungen getroffen, der Betrieb aufgeräumt und alles für das Treffen der Schweizer Holzindustrie am 6. Januar 2026 bereitgestellt.
Holz aus regionalen Wäldern
Der aktuelle St. Galler Holzkopf, Res Näf, zeigte sich mit dem Jahr 2025 zufrieden und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Im Rahmen der Betriebsführung informierte Gastgeber Näf über Neuinvestitionen in eine moderne Hobelanlage, mit der in Kürze die ersten Aufträge bearbeitet werden. Rund 80 Prozent des verarbeiteten Holzes stammen aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Innoholz AG als regional verankertes Sägewerk, welche einen beachtlichen Teil des für die Leimholzproduktion benötigten Schnittholzes liefert. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht kurze Transportwege sowie eine hohe Versorgungssicherheit.
Ein weiteres zentrales Thema war die nachhaltige Logistik: Der Transport der Produkte zu den Kunden erfolgt vollelektrisch und CO₂-neutral über einen Transportpartner. Necker-Holz-Geschäftsführer Res Näf betonte, dass es intensiver Überzeugungsarbeit bedurfte, bis sich dieser für die Anschaffung eines E-LKW entschied – ein Engagement, das sich heute auszahlt.
Kurze Lieferfristen dank strukturierter Prozesse
Bei der Necker Holz AG werden jährlich rund 10’000 Kubikmeter Leimholz produziert. Der Betrieb überzeugt mit grosser Produktvielfalt sowie den erstaunlich kurzen Lieferfristen. Möglich wird dies nur durch einen kontinuierlich durchstrukturierten Prozess ohne Verzögerungen, von der Rohholzaufbereitung über das Sägewerk bis hin zur Weiterverarbeitung.
«Langfristiger Erfolg ist nur durch kontinuierliche, partnerschaftliche Beziehungen möglich», betonte Res Näf während der Führung. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie der Innoholz AG sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine stabile, nachhaltige und zukunftsfähige Holzverarbeitung. Motivierte und engagierte Fachkräfte seien der wichtigste Erfolgsfaktor. Ebenso entscheidend seien die passenden Maschinen, eine klare Organisation und eine Persönlichkeit, die den Betrieb mit Vision und Tatkraft vorantreibt.

