Hortensien richtig giessen und Staunässe vermeiden
Bauernhortensien richtig giessen: So bleiben Hortensien im Garten, auf Balkon und Terrasse gesund und blühfreudig. Warum Regenwasser ideal ist, wie oft gegossen werden sollte und wie Sie Staunässe vermeiden – die wichtigsten Tipps für kräftige Hortensien im Überblick.

Für alle Bauernhortensien gilt: Bitte regelmässig giessen. Die Ziersträucher sind durstige Gewächse und wünschen sich mehrmals pro Woche die Giesskanne. Der botanische Name «Hydrangea», übersetzt etwa «Wasserschlürferin», beschreibt genau diese Eigenschaft der Hortensien. Am besten geeignet ist Regenwasser, denn es enthält weniger Kalk und eignet sich daher für Hortensien einfach am besten. Laut der Initiative Magical Hydrangea, ein Zusammenschluss europäischer Hortensien-Züchter, sollte man der Gartenhortensie lieber einige Tage pro Woche viel Wasser geben, als jeden Tag ein bisschen. Die Blüten sollten dabei trocken bleiben.
Vorsicht vor Staunässe
Zwar lieben es Hortensien feucht rund um ihre Wurzeln, zu Staunässe darf es aber auf keinen Fall kommen. Daher muss der Boden unbedingt gut durchlässig sein. Ist die Erde stark lehmhaltig, kann etwas saure Blumenerde mit ins Pflanzloch gegeben werden. Bei Hortensien im Topf sind vor allem Abzugslöcher wichtig. Auch eine zusätzliche Drainageschicht wirkt sich positiv auf die Vitalität der Pflanzen aus. Generell gilt bei Topfhortensien: das Erdvolumen und somit auch die Speicherkapazität für Wasser sind geringer als bei den Exemplaren im Beet. Daher sind die Hortensien auf Balkon und Terrasse häufiger zu giessen als die Pflanzen im Garten. Setzt man sie in ein Gefäss mit viel Volumen oder auf einen grossen Unterteller, lässt sich die Giess-Frequenz etwas minimieren. Wenn möglich, kann man die Pflanzen im Topf laut der Initiative Magical Hydrangea auch einmal wöchentlich mit dem gesamten Wurzelballen für einige Minuten in einen Eimer mit Wasser tauchen – solange, bis keine Blasen mehr aufsteigen.
Gartenthemen wünschen
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