Olma: Land-Stadt-Tisch: Agrotourismus auf dem Land

Wer abschalten will, muss nicht weit fahren: Auf Bauernhöfen lässt sich das Landleben erleben, sei es beim Frühstück im Garten, bei einer Übernachtung im Stroh oder bei Spaziergängen durch Obstgärten. Bauernhöfe bieten Erholung mit echtem Bezug zur Landwirtschaft.

In diesem Beitrag berichten drei Anbieterinnen und Anbieter von ihren Angeboten – von Ferienwohnungen auf dem Bauernhof über Bauernhofolympiaden bis hin zur Schule auf dem Bauernhof.

Ein Hof voller Leben

In Thal führen Fredi und Antonia Messmer den Hof Rosentürmli. Zum Betrieb gehört eine bunte Tierwelt mit Kühen, Pferden, Esel, Pony, Hühnern, Katzen, Hund und Kaninchen. Landwirtschaft bedeutet für die Familie Messmer ihr Leben und sie widmen sich mit viel Herzblut den Betriebszweigen Milchproduktion, Obst- und Weinbau, Legehennen und Direktvermarktung. Nebenbei nehmen sie sich auch die Zeit für drei Hofprojekte: Stallvisite, Schule auf dem Bauernhof sowie Ferien auf dem Bauernhof. Viele Besucher staunen, wenn sie einen Tag lang mithelfen und sehen, was alles dazugehört. Der Austausch ist Gold wert.

Antonia Messmer vom Hof Rosentürmli.
Antonia Messmer vom Hof Rosentürmli.

Zuhause für Mensch und Tier

Hoch über Ebnat-Kappel liegt der Biohof Schorüti, ein herzlicher Platz für Mensch und Tier. Franziska und Franco Bösch kümmern sich liebevoll um Kühe, Ziegen, Ponys, Hühner, Enten, Katzen und Hund Bobby. Franco Bösch schätzt seinen Mistkompost, der das Land nährt. Gäste entspannen in Wohnung oder Tinyhouse, buchen Racletteabende und kosten hofeigene Spezialitäten. Alle zwei Jahre lockt der 1.-August-Brunch. Ende 2025 startet die Schule auf dem Bauernhof für echte Einblicke ins Landleben mit herrlicher Aussicht.

Familie Bösch aus Ebnat-Kappel.

Engagement für Hof und Region

Christian Freund führt den Heiterhof in Eichberg mit viel Herzblut und wird dabei von einem engagierten Team unterstützt: ein Vollzeitangestellter, zwei Lernende, drei Teilzeitkräfte sowie seine Eltern. Die Betriebszweige sind breit gefächert – von Milchwirtschaft, Kälbermast, Legehennen und Mutterkühen über Lohnmosterei, Brennerei, Gemüsebau und Ackerbau bis hin zur Bauernhofolympiade, dem Highlight für jeden Anlass, sowie Schlafen im Stroh für bis zu 45 Personen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Direktvermarktung mit eigenem Hofladen und dem Besuch von drei Märkten pro Woche.

Christian Freund vom Heiterhof in Eichberg.

 

Olma: Land-Stadt-Tisch

In dieser Serie stellt der «St. Galler Bauer» Bäuerinnen und Bauern vor, deren Höfe nahe bei der Stadt liegen oder die eng mit städtischer Kundschaft verbunden sind. Sie stehen vom 9. bis 19. Oktober am Olma-Stand des St. Galler Bauernverbands (KB.029) im Mittelpunkt und freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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