Alttoggenburger Landjugend bei der Alpheuet

Am zweiten Augustwochenende 2025 fand die traditionelle Meiersalpheuet der Landjugend Alttoggenburg statt. Das Wetter spielte perfekt mit.

Fleissig werden Burdis gebunden. Bild: zVg.
Fleissig werden Burdis gebunden. Bild: zVg.

Für die Meiersalpheuet besammelten sich am Freitagabend um 18 Uhr Mitglieder der Landjugend Alttoggenburg in Libingen, um gemeinsam hoch auf die Meiersalp zu fahren. Kurze Zeit später wurden auch schon die ersten Schwaden gemäht. Das Wetter war perfekt. Ein schönes Sommerwochenende im August.

Es waren wenige Mäher anwesend, darum gab es erst spät in der Nacht Feierabend und einen feinen Znacht in der Meiersalp. Kurz nach dem Essen bezogen alle ihr Nachtlager auf der Stalldiele zwischen Heu und Stroh.

Ins Tal hinunter

Nach wenigen Stunden Schlaf mussten die Mäher das Bord fertig mähen. Einige Männer fuhren in der Nacht nach Hause, andere kamen am Samstagmorgen um 5 Uhr als Verstärkung dazu.

Nach einem reichlichen Zmorge musste das Heu erst trocknen, also hatten sie eine kurze Pause. Man sah schnell, dass das Heu noch am Samstag dürr wurde und man schon anfangen konnte, die Burdis zu binden. Aber zuerst mussten noch Vorbereitungen getroffen werden.

Im Laufe des Nachmittags kamen weitere Helfer dazu. Etwa um 15 Uhr wurde das Seil gespannt und kurz darauf sausten die ersten Burdis das Tal hinunter, wo sie im Heuschürli versorgt wurden. Es war sehr heiss und die Sonne brannte am Nachmittag voll ans Heubort. Für die Helfer war es eine Herausforderung, für das Heu perfekt.

Langer Arbeitstag

Etwa um 19 Uhr waren rund 15 Personen am Helfen und es ging richtig gut vorwärts. So kam dann der Entscheid, dass wir alles an einem Tag ins Trockene bringen konnten. Die Stunden danach zerrten sehr. Denn einige standen schon seit morgens um 5 Uhr am Bord und die Füsse begannen zu schmerzen. Doch kurz vor 22 Uhr war alles im Tal.

Zum Abschluss dieser aussergewöhnlich kurzen Meiersalpheuet gab es ein Nachtessen in der Meiersalp. Die Helfer liessen den Abend bei einem Appenzeller Schnäpsli ausklingen.

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