«Zäme d’Seel bambele loo» in den Bäuerinnenferien
Anfang Januar 2026 genossen 39 Frauen die Bäuerinnenferien in Scuol. Neben einem grossen Angebot an Aktivitäten und feinem Essen war auch Zeit für Bekanntschaften und Gespräche.

Am Montag, 5. Januar 2026, trafen sich 39 Frauen auf dem Bahnhof Landquart. Ihr Ziel: die Bäuerinnenferien in Scuol. Die Fahrt im Zug Richtung Scuol war lustig, ein Wiedersehen und Kennenlernen zugleich. Bei herrlichem Wetter, zwar eisig kalt und weniger Schnee als zu Hause, wurden die Frauen im Hotel Belvedère herzlich empfangen.
Die Tage wurden geplant und die Gruppen aufgeteilt. Das Angebot war gross: ob Ski fahren, schlitteln, spazieren, eislaufen, langlaufen oder wellnessen, jede kam auf ihre Kosten.
Am Abend erzählten sich die Frauen jeweils von ihren Erlebnissen. Die Gruppen wurden immer wieder neu zusammengestellt, und so kamen auch Bekanntschaften und tiefe Gespräche nie zu kurz. Am Abend wurden die Bäuerinnen im Hotel kulinarisch verwöhnt und wer noch an die Hausbar zu einem «Schlummi» kam, konnte auch noch an einem Gruppenspiel oder einem scharfen Jass teilnehmen.
Das Highlight der Woche war sicher die offizielle Weiterbildung, die von Hanni Pestalozzi unterstützt wird. Der Weg führte nach Guarda in die Schmiedewerkstatt zu Thomas Lampert. Er erklärte das Schmiedehandwerk und demonstrierte, wie aus einer Eisenstange ein Küchenmesser wird. Jedes Messer von Thomas Lampert ist ein Unikat und wird mit viel handwerklichem Geschick bearbeitet. Im selben Gebäude führt seine Frau Jana ein kleines Bistro. Sie verwöhnte die Besucher mit einem feinen Kaffee.
Am zweitletzten Tag schlug das Wetter um, und endlich kam der ersehnte Schnee. Leider erwischten zwei Bäuerinnen die Grippe und mussten die Heimreise verfrüht antreten.
Es waren erlebnisreiche und erholsame Tage. Gar manche Teilnehmerin freut sich bereits aufs nächste Jahr, wenn es wieder heisst: «Chumm go d’Seel bambele loo».
