Alpabenteuer 2026 – Etappe 7: Brücken baue-r-n über ganze Kontinente

Mit Glockengeläut und Juchzern führte Etappe 7 unseres Abenteuers Alpauffahrt in die Höhe ins Weisstannental. Ein besonderer Höhepunkt bot sich dabei für einen indischen Touristen, der zum ersten Mal in seinem Leben eine Kuh treiben durfte.

Gut gelaunt starteten wir in den Tag. Wir, das sind bekanntermassen meine Kuhfamilie und ich, sowie heute Susanne, Zuchtleiterin vom Rätischen Grauviehverband. Heute hiess es: ab in die Höhe. So liessen wir glöckelnd und juchzend das Tal, Mels und unseren Gastgeber Pius vom Hof Burggässli hinter uns und bogen ins Weisstannental ein.

Pausenverpflegung für Mensch und Tier, Susanne mit Wenke und Wilma, Quellwasser und Walderdbeeren.
Pausenverpflegung für Mensch und Tier, Susanne mit Wenke und Wilma, Quellwasser und Walderdbeeren.

Wenke und Walla trugen nun beide ihre Glocken – das Echo war ringsum zu hören; auch manch Juchzer war dabei. Alpauffahrt halt! Die Glocken lockten auch einen Fremden an die Prechstrasse, an der wir höher und höher Richtung heutigem Endziel, der Alp Unterprecht stiegen. Der Fremde stand voller Erstaunen angewurzelt am Wegrand und entpuppte sich alsbald als indischer Tourist. «Ob er die Kuh streicheln könnte?», fragte er. Was wir denn hier machten, wollte er weiter wissen.

Kühe verbinden Welten: hier Europa mit Asien; ein begeisterter Tourist am Wegrand.
Kühe verbinden Welten: hier Europa mit Asien; ein begeisterter Tourist am Wegrand.

Makarand, so sein Name, war ganz angetan vom Anblick, der sich ihm bot. Er sei gerade zum ersten Mal in der Schweiz und zu Besuch bei einem Freund. In Indien gelten Kühe als heilige Tiere, und daher habe er grossen Respekt von diesen Lebewesen. Makarand machte Fotos von links, von rechts, von vorne, von hinten und fragte uns Löcher in den Bauch. Fröhlich gaben wir Auskunft und Antworten. Als wir ihn einluden, ein Stück auf unserer Alpauffahrt mitzugehen, war er ganz aus dem Häuschen. Er hatte noch nie eine Kuh getrieben. Seit heute hat er nicht nur das getan, sondern folgt mit @mobilerbauernhof auch einem in der Schweiz ansässigen Account –  ganz im Sinne des «Brücken baue-r-n».

 

 

Verfolgen Sie die Reise mit

Unter @mobilerBauernhof ist das Projekt und die genaue Strecke auf Instagram zu finden. Annette Ziller wird zwischen dem 18. und 26. Juni 2026 täglich von ihrem Alpabenteuer auf www.stgallerbauer.ch berichten. Die Links zu den Beiträgen werden jeden Tag auf den Accounts des @stgallerbauer auf Facebook und Instagram gepostet.

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